KIMBA Djembé Orchestra


Das Kimba Djembé Orchestra unter
der Leitung von Kristin Glißmann spielt traditionelle west­afri­kanische Rhythmen mit eigenen Arrangements. Djembés, Doundouns (Basstrommeln), Krins (Schlitztrommeln), Klein­percussion und Gesang fordern die  Zuhörer zum Tanz auf. 

Die regional bekannte Djembé-Truppe setzt sich zusammen aus den SchülerInnen der laufenden Kurse der Djembé-Schule „la percussion“ in Marburg. Seit 1995 ist das KDO ist ein fester Bestandteil im Mar­burger Kulturleben bei Konzerten, Percussion­nächten, Festivals und Partys und auch politischen Veranstaltungen (z.b. Friedensdemos, Mahnwachen).

Ob drinnen oder draußen, ob in kleiner Besetzung mit 5 oder in voller Besetzung mit 20 MusikerInnen – die Trommeln ziehen die Menschen immer wieder in ihren Bann. Denn die Freude an der Musik steht spürbar im Vordergrund. 

„Kimba Djembé Orchestra bringt Rhythmus in die Stadt“ (Oberhessische Presse)

„Schließlich beeindruckte die 25-köpfige Trommel-Formation Kimba Djembé Orchestra: traditionelle afrikanische Rhythmen, von der versierten Leiterin Kristin Glißmann aktuell arrangiert und immer wieder mit mitreißenden Soli durchsetzt, ließen die ... Gäste bis ein Uhr nicht aufhören zu tanzen.“ (Oberhessische Presse)

 „Besonders beeindruckend war insbesondere... als alle rund 30 Mitglieder des Ensembles gemeinsam durchdringende und hervorragend einstudierte afrikanische Rhythmen peitschten“ (Marburger Neue Zeitung) 

Kontakt:
Kristin Glißmann
lapercussion@web.de
Tel. 06421 - 162717

 

10 Jahre Kimba Djembé Orchestra 2005

 

„la percussion” feierte im März 2005 das 10jährige Bestehen des Kimba Djembé Orchestra (KDO).  Die regional bekannte Djembé-Truppe unter der Leitung von Kristin Glissmann setzt sich zusammen aus den SchülerInnen der laufenden Kursen der Schule. Gespielt werden traditionelle westafrikanische Rhythmen mit Djembés, Doundouns (Basstrommeln) und Gesang.

1995 rief Conny Kadia das KDO 1995 ins Leben und trat mit ihm als Vorgruppe ihrer damaligen Band „Kimba Taama“ im Café Trauma auf. In den kommenden Jahren wechselte mit den SchülerInnen der Djembé-Schule auch die Bestzung des KDOs immer wieder. Ende 2001 übernahm Kristin Glißmann mit der Schule auch die Leitung des KDOs, nachdem sie selbst vorher schon mehrere Jahre Mitglied des KDOs war, zuletzt hauptsächlich als Doundouspielerin. Den MusikerInnen war die Freude an der Musik und der Spaß daran, diese Freude weiterzugeben, stets anzumerken. Ob drinnen oder draussen – die Trommeln zogen die Menschen immer wieder in ihren Bann. So entwickelte sich das KDO im Laufe der Jahre zu einem festen Bestandteil im Marburger Kulturleben bei Konzerten, Festivals und Partys und nicht zuletzt politischen Veran­staltungen (z.B. Friedensdemos, Mahnwachen). Zuletzt war das KDO am 5. März beim diesjährigen MaNo-Festival zu hören, wo sie gleichzeitig auch das zehnjährige Bestehen feierten, denn auf den Tag, bzw. Abend genau 10 Jahre zuvor stand das KDO zum erstenmal auf der Bühne.

Die Begeisterung für die Trommeln verbindet Menschen verschiedenster Altersstufen und Hintergründe. Die Mitglieder des KDO sind zwischen 20 und 60 Jahre alt. „Rhythmus­infizierte“ sind unter Studenten, Lehrern, Handwerkern, Medizinern, Pädagogen und und und... zu finden. Im Kindergarten, beim 60. Geburtstag, bei Studentenfeten, in der kirchlichen und kommunalen Frauenarbeit, in Schulen, bei Festivals wie dem Weidenhäuser Strassenfest rufen die Trommeln zum Tanz auf.

Musik bleibt aber immer Geschmackssache und dass nicht alle Zuhörer immer Gefallen an den Rhythmen finden, versteht sich dabei von selbst. Dass 2001 die Mai-Demo des DGBs und eine Demo der Friedenschristen nicht von Trommeln begleitet werden durfte, ging über dieses Verständnis jedoch hinaus. Conny Kadias Proteste wurden bis ins Marburger Rathaus gehört. Die offizielle Begründung, dass dabei „...Erinnerungen an das 3. Reich...“ bei älteren Menschen hervorgerufen werden könnten und dass es Lärmbelästigung ist, wenn Trommeln in einer Minute an einem Haus vorbeiziehen, während die Musik an einem festen Standort für längere Zeit erlaubt blieb, schienen wohl kaum einen vernünftig. Dank der Unterstützung aus Politik und Presse (s. Express 33/01) waren die Trommeln am 1. Mai des darauffolgenden Jahres wieder auf der Straße und verschaffen weiterhin Gehör für Friedensdemos, Mahnwachen und Gegenveranstaltungen zu rechten Demos.

Gefeiert wird das 10jährige Jubiläum mit einer Session am 19. März bei la percussion (Bei St. Jost 11a, Marburg) und mit „la percussion in concert“, am 20.  März in der Waggonhalle in Marburg. Mit dem KDO, Kristin und special guest Conny Kadia, die aus Portugal anreist, feiern auch alle MusikerInnen und großen und kleinen SchülerInnen von „la percussion“. Zu hören sind dabei nicht nur Djembés und Doundouns, gespielt von den AnfängerInnen bis hin zu den Profis, sondern auch Didgeridoo, Gitarre, Gesang, keltische Harfe. Denn die musikalische Vielfalt bei la percussion ist seit den Anfängen des KDOs gewachsen. Nicht zuletzt deswegen, weil sich immer wieder MusikerInnen, die bei Conna Kadia Unterricht hatten und gemeinsam beim KDO mitgespielt haben, zusammengefunden haben, um ihre eigene Musik zu machen. So entstand z. B. die Gruppe fogonorio. Für ein buntes Musikprogramm mit lautstarker Percussion und sanften Tönen sorgen unter anderem: das KDO selbst, fogonorio, Moonaway, ex.dream und das Ensemble afrocubano. Zum Abschluss sind alle TrommlerInnen, die mit uns feiern möchten, eingeladen, bei einer Session selbst zur Musik beizutragen.